Mai 2021 – Ausgabe 37

30 Jahre ATOS Klinik Heidelberg 1991 bis 2021 – eine Chronik

Die ATOS Klinik Heidelberg hat sich in den letzten 30 Jahren zu dem entwickelt, was sie heute ist: Aushänge­schild für eine moderne, subspezialisierte Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie hat sich medizinisch, aber auch in andere Fachgebiete hinein entwickelt und arbeitet vielfältig interdisziplinär. Eine Chronik der ATOS Klinik Heidelberg, die von Menschen und Medizin, Baugeschichte und Gesundheitspolitik erzählt.

Die Vorgeschichte 1986–1990

Fernmeldeamt und alte Villa: Die Anfänge der Klinik

Die ATOS Klinik in ihrer heutigen Gestalt ist über viele Jahre ge­wachsen; eine Tatsache, die Patienten und Besucher erleben, wenn sie heute die einzelnen Gebäude über Verbindungsgänge und Fahrstühle erreichen.

Erste Pläne für den Bau eines Ärztezentrums mit zentralem Standort direkt am Bismarckplatz gibt es bereits 1986, als das ehemalige Gebäude des Fernmeldeamtes und die sog. „Alte Villa“ zum Verkauf steht. Käufer ist der Bauherr Dr. Jürgen Schneider, der in dieser Zeit in vielen Städten aufwendige Bau­vorhaben realisierte. Geplant ist ein Ärztezentrum, in dem im Vergleich zu heute eine kleine Anzahl an Fachrichtungen unter­einander kooperieren sollten – mit angeschlossener chirurgi­scher Abteilung und Bettenstation. Initiator war der Orthopäde und Geschäftsführer eines anderen Ärztehauses in Heidelberg, Dr. G. Schwiedernoch. Es wird eine GmbH für die Klinik gegrün­det. Zu diesem Zeitpunkt sind die gesetzlichen Krankenkassen noch mit im Boot des Projekts.

Baubeginn für das heutige Gebäude A

Die Pläne für den Neubau einer Klinik nehmen Gestalt an. Das ehemalige Fernmeldeamt wird im Juli 1987 abgerissen und macht Platz für das heutige Haupthaus der ATOS Klinik (Gebäude A), in dem sich Stationen, OP­Säle, Zentralsterilisation und zahlreiche Praxen befinden. Die denkmalgeschützte Alte Villa wird sensibel in das Haupthaus integriert und mit ihm verbunden.

Hilfskrankenhaus für den Ernstfall

Das bauliche Konzept ist ein Kind seiner Zeit: In den drei Unter­geschossen der Klinik wurde ein Hilfskrankenhaus mit 400 Betten für den Katastrophenfall eingeplant, eine Tatsache, über die 1988 und 1989, zur Zeit des Kalten Krieges, mit großer Selbstverständlichkeit in der Zeitung berichtet wird: „Wenn also ein Chemiewerk in der Region in die Luft fliegen würde, wenn es einen Strahlenunfall gibt oder Krieg ausbricht …“ beginnt ein Satz in der RNZ vom 30. März 1989. Glücklicherweise musste das Hilfskrankenhaus nie in Betrieb genommen werden und wurde mittlerweile rückgebaut.

Richtfest: Ein Dach für Praxen und Klinik

Am 14. Dezember 1989 wird das Richtfest für die neue Klinik gefeiert. Schon von Beginn an wird der Begriff „Praxisklinik“ genutzt, der sich bis 2014 auch im eingetragenen Namen der „ATOS Praxisklinik GmbH & Co. KG“ findet. Er benennt das besondere Konzept der ATOS, unter einem Dach sowohl eine Klinik mit OP­-Sälen und Betten­-Stationen als auch Praxen selbständiger Ärzte und Physiotherapeuten zu beherbergen.

1991

Namensgebung: Die ATOS Klinik wird eröffnet

Am 2. April 1991 wird die Klinik unter dem Namen ATOS Praxis­klinik GmbH & Co. KG eröffnet. Zu Beginn waren Orthopäden, Unfallchirurgen, Allgemeinchirurgen, Neurologen, Radiologen, Augenärzte, Gynäkologen, Hals­Nasen­-Ohren­-Ärzte, Anäs­thesisten und Physiotherapeuten sowie die ATOS­-Apotheke ver­treten. Die Ärzte der ersten Stunde waren Dr. Friedl, Dr. Rappold, Dr. Polzer, Dr. Frobenius, Dr. Lederer, Dr. S. Schneider, Dr. Wrazidlo, Dr. Uhler, Dr. Kern, Dr. Scheiner, Dr. Arza, Dr. Beks. Als Gründungs­ Ärzte sind heute noch Dr. Schneider und Dr. Wrazidlo in der ATOS tätig.

Die Gründungsärzte Dr. Scheiner, Dr. Rappold, Dr. Friedl, Dr. Lederer und Dr. Polzer waren bis zu ihrem Ruhestand geschätzte Kollegen der ATOS Klinik Heidelberg.

ATOS vs. Gesundheitspolitik

Die Gründung der Klinik fiel in die Zeit der 1989 eingeleiteten Blüm’schen Gesundheitsreform, in der der Begriff Bettenabbau zum Leitbegriff wurde. Eine Aufnahme in den Krankenhaus­-Be­darfsplan war für die Praxisklinik damit nicht mehr realisierbar; sämtliche stationären Leistungen konnten also nur privat abge­rechnet werden. Dies erklärt, warum die ATOS bis heute eine Privatklinik ist. Einige Praxen, die in der Klinik angesiedelt sind, verfügen allerdings über eine Kassenzulassung.

1993

Unternehmerische Ausrichtung

Die ATOS bekommt zunehmende Bedeutung in der Gesund­heitsversorgung. Entscheidend für die kluge unternehmerische und damit langfristig erfolgreiche Ausrichtung war der Eintritt von Knie­-Spezialist Prof. Dr. Hans Pässler, dessen Ruf Patienten aus der ganzen Bundesrepublik und aus dem Ausland anzog.

1994

Krisenjahre – Entwicklungsjahre

Zunächst musste die ATOS Klinik aber erst einmal eine Krise in der öffentlichen Wahrnehmung überstehen. Die Milliardenpleite des später deshalb zu einer Haftstrafe verurteilten Immobilien­ Moguls Dr. Jürgen Schneider bedeutete, dass die Klinik zur Schneider­Insolvenzmasse gehörte. Entsprechend wurde zur Lei­tung der Geschäfte ein Insolvenzverwalter eingesetzt. Aufgefan­gen wurde die Klinik von der Deutschen Hypothekenbank Han­nover als Hauptgläubiger, die die Klinik aus der Insolvenzmasse erwarb, einen Geschäftsführer einsetzte und rasch erkannte, dass die einzige Chance der für andere Zwecke ungeeigneten Immobilie ein weiter funktionierendes Krankenhauskonzept war.

Das Ergebnis war die Entscheidung zu einem verschlankten fach­lichen Fokus auf die Chirurgie und traumatologischen wie ortho­pädisch­degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Ohne die Beteiligung solch renommierter Ärzte wie Prof. Pässler wäre diese Entscheidung sehr wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Dies zeigt, dass nach wie vor die fachliche Qualität der Ärzte das entscheidende Kriterium für den Erfolg einer Klinik ist.

1996

Weltweit erste Live­OP

Wissenschaftlicher Austausch war den ATOS-­Ärzten seit jeher ein Anliegen. Auf Initiative von Prof. Pässler fand in Heidelberg das erste Kreuzband­Symposion statt. In dessen Rahmen wur­de erstmals eine Operation über Internet live übertragen. An dieser Weltpremiere nahmen 60.000 Menschen teil. Doch damit hatte die Netzkapazität ihre Grenzen erreicht. Erst im Laufe der folgenden drei Tage konnten weitere 3 Millionen Zuschauer die OP­-Übertragung im Netz verfolgen. Heute sind die Symposien der ATOS­Ä-rzte ein fester Bestandteil des Wissenschaftsjahres; direkt in die Kongressräumlichkeiten übertragene Live­OPs gehören da­ bei zum immer noch mit höchstem Interesse verfolgten Standard.

1997

Unternehmerische Selbständigkeit der Klinik

1997 konnte Prof. Habermeyer, bis dahin Chefarzt der Sportklinik Stuttgart und schon damals international renommierter Schulter­- und Ellenbogenchirurg, für die ATOS gewonnen werden. Durch das neu geschaffene Zentrum für Schulter­ und Ellenbogenchirur­gie konnten die Patientenzahlen erheblich gesteigert und eine wesentlich bessere Auslastung der Klinik erreicht werden. Im sel­ben Jahr übergab die Deutsche Hypobank schließlich ihre Anteile an sechs Ärzte als Gesellschafter: Prof. Pässler, Dr. Friedl, Dr. Rap­ pold, Dr. Terbrüggen, Prof. Habermeyer und Dr. Kern. Ein bedeu­ tender Meilenstein für die Entwicklung der ATOS Klinik war der Ein­- stieg der Ärzte als Kommanditisten. Sie trieben den Aufbau der Klinik voran – sodass im Dezember 1997 die Klinik endlich wieder mit einer positiven Bilanz abschloss. Dieses unternehmerische Modell – die Ärzte als Eigentümer der Klinik – sorgt bis heute für das hohe Maß an Engagement und Identifikation der ATOS­-Ärzte mit der ATOS Klinik. Prof. Habermeyer als der deutsche Schulter­ spezialist prägte über sein unternehmerisches Geschick hinaus auch fachlich maßgeblich das Renommee der Klinik, nicht nur national, sondern auch international.

1998

Erste Umbauten

Das Jahr 1998 wird zum Jahr der Konsolidierung: Das 3. Ober­geschoss wird zu einer weiteren Station umgebaut – die Kapazi­tät steigt somit auf 57 Klinikbetten. Die schon immer in der ATOS als Sportmedizinisches Rehazentrum Teuber/Arza ansäs­sige Reha­-Abteilung zieht in geeignetere Praxisräume in das Marienhaus. Später, im Jahr 2002, wird daraus die „Reha in der ATOS“. Die Leitung übernehmen bis heute im Team Gisela Polle (Kaufmännische Leitung) und Tobias Baierle (Therapeuti­sche Leitung).

1999

Ärzte als Unternehmer

Die Deutsche Hypothekenbank Hannover als Gläubiger der Kli­nik trennt sich von ihrer Klinikbeteiligung, und Prof. Habermeyer übernimmt deren Kapitalanteile und wird zum Hauptgesellschaf­ter der Klinik. Damit übernehmen die Kommanditärzte die Ge­samtverantwortung für den wirtschaftlichen Bestand der Klinik.

Gleichzeitig gewinnt die Klinik mit Eintritt des heutigen Ärztlichen Direktors Prof. Thermann und des heutigen Stellvertretenden Ärztlichen Direktors Dr. Lichtenberg weitere wichtige Belegärzte, die das medizinische Spektrum vergrößern. Prof. Thermann treibt die strategische Ausrichtung der Klinik voran, u. a. bei The­men, die das Spektrum der Klinik auf andere Zielgruppen erweitern wie Internationale Patienten und Prävention. Das Ge-­ spann Pässler­Habermeyer­Thermann ist nun komplett und sorgt für die Verbindung der Marke ATOS mit den Stichworten Top­Spezialisten und Service.

2001

Jubiläum: 10 Jahre ATOS

Die ATOS Klinik hat nach der überstandenen Krise der Anfangs­jahre allen Grund, ihr 10­jähriges Bestehen mit einem großen Festakt im lichtdurchfluteten Innenhof der Klinik zu feiern. Die damalige Oberbürgermeisterin Beate Weber würdigte die Klinik als eine „Einrichtung von hoher Bedeutung für unsere Stadt,“ und fügte an: „Wer Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, schwärmt davon, wie er in der ATOS Klinik behandelt wurde“. Anlässlich des 10­jährigen Jubiläums wird im 3. Obergeschoss eine weitere Station mit 11 komfortablen Einzelzimmern eröffnet, womit die Kapazität auf 68 Betten wächst.

2000–2007

Konsolidierungsphase

Anfang der 2000­er Jahre wächst die ATOS Klinik beständig. Im Jahr 2001 wird die Klinik mit 7 IMC-­Betten (Intermediate Care) und 10 Aufwachbetten auf eine Kapazität von insgesamt 70 Betten erweitert. Als neue Bereiche kommen 2001 die Me­dizinische Informatik und Innere Medizin hinzu, 2005 die Un­fall­-Notaufnahme und Anästhesie. Außerdem wächst die Anzahl der Belegärzte stetig.

2005

Einrichtung der Notfallambulanz

Im Jahr 2005 folgt dann die Entscheidung, eine Notfallambu­lanz einzurichten. Die Behandlung von Sportunfällen durch die Unfall­-Spezialisten der ATOS Klinik – rund um die Uhr, auch am Wochenende – wurde auf diese Weise ermöglicht.

2008

Kauf der ehemaligen Luisenheilanstalt und Erweiterung der Klinik
Die ATOS Klinik Heidelberg hat sich so gut entwickelt, dass die Grundbesitzgesellschaft die Option wahrnimmt, die Gebäude der direkt neben dem Neubau liegenden ehemaligen „Luisen­heilanstalt“ zu kaufen und in den Folgejahren damit für die Erwei­terung der ATOS Klinik Heidelberg zu sorgen. Die denkmalge­schützten Gebäude gehören heute als Gebäude B und C zum ATOS­-Komplex und beherbergen zahlreiche Praxen. Die Häu­ser werden aufwendig umgebaut und durch einen Übergang mit dem Haupthaus verbunden.

Eröffnung der ATOS Klinik München

Das Konzept der ATOS Klinik Heidelberg ist so erfolgreich, dass ein weiterer Standort in München eröffnet wird. 2008 wird die in der Insolvenz befindliche ALPHA Klinik in München übernommen, die eine orthopädische Spezialklinik im Bereich Wirbelsäule und Knie mit 4 OP­-Sälen und 18 stationären Betten war. Nach einer Umbauphase mit Erweiterung auf 40 stationäre und 4 Über­wachungsbetten kann im Oktober 2009 der Betrieb in vollem Umfang aufgenommen werden. Mit einem völlig neuen Spezialis­ten­-Team werden die Fachgebiete Orthopädie und Plastische Chirurgie angeboten.

2008–2011

Expansionsphase

Mit den Gebäuden der ehemaligen Luisenheilanstalt entsteht das „ATOS Carré“ – ein Innenhof, der von Neu­- und Altbauten gefasst wird. Das erweiterte Raumangebot ermöglicht es, dass zusätzliche Fachgebiete in die ATOS Klinik Heidelberg ein­ziehen. Dies ist auch eine Folge des veränderten medizinischen Konzepts. Als Klinik mit dem Schwerpunkt Orthopädie und Gelenkchirurgie konsolidiert, wendet sich die ATOS Klinik nun den interdisziplinären Vernetzungen zu und treibt den fach­übergreifenden Ausbau voran.

2009

Eröffnung der „Kleinen Luise“

Alle Operationssäle der ATOS Klinik Heidelberg werden umfang­ reich renoviert, dazu die Bettenstation im 4. Stock. Außerdem werden für die Zentralsterilisation komplett neue Geräte ange­schafft. Die sog. „Kleine Luise“ (Gebäude B) eröffnet mit neuen Praxen für Anästhesie, Endokrine Chirurgie und Angiologie/Dia­betologie.

2011

Eröffnung der „Großen Luise“

Das größere von Architekt F. Stichs (ssv­-Architekten) renovierte Gebäude der ehemaligen Luisenheilanstalt, die sog. „Große Luise“, wird in die ATOS Klinik Heidelberg integriert und erweitert die Klinik auf diese Weise um 3000 qm Nutzfläche. Dies gibt Raum für neue Praxen sowie eine neue Notfallambulanz mit Lie­gendanfahrt. Außerdem eröffnen ein Ambulantes OP­-Zentrum sowie Praxen für Kieferchirurgie, HNO und Kinder­-Endokrinologie. Das Schulterzentrum und die Praxen für Dermatologie sowie Unfallchirurgie ziehen ebenfalls in die „Große Luise“.

2011–2012

Erweiterung des Hauptgebäudes A

Vergrößerung des HKF, Zentrum für Hüft-, Knie­- und Fußchirurgie, und, nach Ausscheiden von Prof. Pässler, Einstieg neuer Beleg­ärzte. Renovierung der Bettenstation im 5. OG, Erweiterung einiger Praxen sowie Erweiterung des Sanitätshauses adViva.

2013

Neue Belegärzte

Auch 2013 wird ein Jahr mit wichtigen Veränderungen in der Weiterentwicklung der Klinik. Mit Dr. Wenz wird ein international renommierter Fußchirurg für die ATOS gewonnen, Dr. Dacho erweitert das Angebot um das Fach Ästhetische und Plastische Chirurgie mit eigener Praxis in der „Großen Luise“. Außerdem bietet der Einzug der Rheumatologinnen Dr. Dornacher und Dr. Schmitt die Möglichkeit, in der Abklärung von Beschwerden fächerübergreifend kollegial zusammenzuarbeiten. Dr. Heckmann bezieht frisch renovierte, großzügige Praxisräume unter dem Dach der „Großen Luise“.

Eröffnung des International Office

Um der zunehmenden Zahl an internationalen Patienten Rech­nung zu tragen, wird eigens ein sogenanntes International Office (IO) gegründet und im Mai 2013 eröffnet. Die Mitarbeiterinnen sind Ansprechpartnerinnen für die Patienten vom Erstkontakt mit Angebot und Vertrag über Anreise und Patientenbetreuung während des Aufenthalts bis hin zur Entlassung in die Weiter­behandlung im Heimatland. Ein großes Maß an Service steht auch hier an erster Stelle der Philosophie; die Patienten werden sehr indiduell betreut. Für die internationale Klientel gibt es unter www.atos­clinic.com einen eigens auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Web­Auftritt der ATOS Klinik, der die Services des International Office erläutert.

2014

MEDIAN wird neuer Hauptgesellschafter

MEDIAN, der deutschlandweit größte Verbund von Reha­-Kli­niken, steigt als Hauptgesellschafter bei der ATOS Klinik ein, da Prof. Habermeyer sich als Geschäftsführer zurückzieht und für seine Anteile an der Klinik einen starken Nachfolger gesucht hatte. Damit ist die finanzielle Basis der Klinik auch für die Zukunft gesichert. Für die Patienten bietet die Verbindung zu MEDIAN die Möglichkeit, OP und Reha auf Top-­Niveau und aus einer Hand zu bekommen: Die OPs erfolgen in Heidelberg, die anschließen­ de Reha kann dann heimatnah angeboten werden.

2015

Gründung des Check­Up­Programms der ATOS

Die ATOS gründet ein Präventionsprogramm, zu dem sich die Ärzte der ATOS und einige externe Kollegen zusammengetan haben: In Modulen aufgebaut, wird so ein frühzeitiger, umfas­sender Gesundheitscheck angeboten.

2016

Wir feiern 25 Jahre ATOS Klinik Heidelberg

Dies wurde gefeiert auf dem Heidelberger Schloss und mit einem Tag der offenen Tür bei strahlendem Sonnenschein. Besucher strömten in die Klinik um alle Bereiche erkunden – vom OP über die Praxen bis ins Patientenzimmer. Gewinn­ spiele, ́Aktivitäten, Vorträge, das leibliche Wohl… für Alles war bestens gesorgt.

2016–2017

Der Inhaber der MEDIAN Gruppe Advent veräußert seine Anteile an Waterland­Private Equity Investments.

Die ATOS Gruppe entsteht durch die Ausgliederung von drei Fachkliniken (Heidelberg, München und Braunfels) aus MEDIAN mit der klaren Zielsetzung, den einzelnen Kliniken mehr Raum für ihre eigenständige Entwicklung zu geben. Die Vision von ATOS ist es, das Beste aus zwei Welten zu verbinden: die Spezialisie­rung und Intimität einer Fachklinik, die von schlanken Strukturen geprägt ist. Ziel ist es ein stetig wachsendes Netzwerk aus spe-­ zialisierten Fachkliniken aufzubauen.

Nach über 25 Jahren ändert sich das Erscheinungsbild der ATOS Kliniken grundlegend. Neue Farbe, Schrift, neues Logo, neue Website. Ein komplett neuer ATOS Look.

2018

Die Entwicklung der ATOS Gruppe

ATOS, ein Erfolgskonzept, das sich bewährt hat: die Entwicklung von der Einzelklinik zur ATOS Klinikgruppe. Im Zuge dessen galt es einen übergreifenden Markenauftritt zu wählen, der unserer Definition von Qualität und unserem Premiumanspruch gerecht wird. Ziel ist auf der einen Seite aber auch die Veränderung und Weiter- entwicklung zu zeigen. Unsere Corporate Identity (CI) muss sowohl zeitlos sein als auch dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Sie sollte darüber hinaus unverwechselbar sein und die Kernkompetenz der ATOS Kliniken kommunikativ unterstützen. Die Markenidee „Für alle, die noch viel vorhaben“. Das bewusste Erleben oder Wiedererlangen der körperlichen Leistungsfähigkeit ist nicht unser Antrieb und Motivation, sondern auch das übergeordnete Motiv.

EOS Imaging System – strahlungsarmes 3D­Röntgen

Herkömmliche Röntgenaufnahmen bilden meist nur einen kleinen Teil des Körpers ab. Dies macht es schwierig, eine genaue Diagnose zu erstellen. Seit März 2018 erlaubt das EOS System Dr. Wiedenhöfer und Dr. Matschke in ihrem Wirbelsäulenzent­rum in der ATOS Klinik innerhalb weniger Sekunden praktisch die Erfassung des Körpers in mehreren Dimensionen, somit eine bislang nicht dagewesen Beurteilung der Zusammenhänge im Körper.

2019–2020

Unsere Auszeichnungen sprechen für sich

„Aktion Saubere Hände“

Eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in Gesundheits-einrichtungen. Im Jahr 2018 erhielt die ATOS das Bronzezertifikat und konnte in 2019 die hohen Anforderungen für das Goldzertifikat erfüllen. Sie ge­hört somit zu den 3% der Einrichtungen, die über die höchstmög­liche Anerkennung für Händehygiene verfügen. (Siehe Seite 92)

Nachhaltiges Wirtschaften

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Beitrag für die Zukunft unseres Planeten. Ein Jahr wurden die theoretischen Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaftsweise in Workshops behandelt und der Betrieb durch externe Sachverständige begangen. Verschie­dene Optimierungspotenziale wurden festgestellt und konkrete Maßnahmen entwickelt. Allein die Anschaffung der neuen Hybridkühler tragen zu einer Einsparung von 27 Tonnen Koh­- lendioxid pro Jahr bei.

2021

ATOS Klinik Heidelberg TOP Mediziner und TOP Klinik

Neben den bereits bestehenden 10 TOP Mediziner FOCUS Siegeln, ist die ATOS Heidelberg seit 2021 auch als TOP Privat­klinik in allen Kategorien vertreten (Schulterchirurgie, Hand­chirurgie, Kniechirurgie und Fußchirurgie)

MAKO® nennt sich der neue Kollege im OP

MAKO® ist ein Operationsroboter der neuesten Generation. Dieser unterstützt unsere Orthopäden bei der Implantation von Teil­- und Vollprothesen am Knie sowie der Implantation von Hüft­-Totalendprothesen. (Siehe Seite 71)

Mehr Service für unsere Patienten

Umbau eines neuen Patienten­-Service­-Point (Eröffnung im Mai), Digitalisierung der Patientenverpflegung über eine App. Unser Servicepersonal nimmt täglich die Bestellung des Essens auf oder der Patient bestellt selbst über unsere App.

30 Jahre ATOS Heidelberg

… und wir sind immer noch voller Elan mit dem bestmöglichen Service, mit erfahrenen und freundlichen Mitarbeiter*innen in allen Bereichen und den erfahrensten Ärzten mit den neuesten Operationstechniken immer für unseren Patienten da zu sein.

Ohne Euch Alle wären wir nicht die ATOS!! Herzlichen Dank an:
55 Ärzte in 25 Praxen 200 Praxismitarbeiter 150 Klinikmitarbeiter, davon sind 4 Mitarbeiter*innen von Anfang an dabei: Michael Rehberger, Bettina Ploch, Bernd Kiesel und Petra Eschenbacher­Rupp.

Getreu nach dem Motto:

FÜR ALLE, DIE NOCH VIEL VORHABEN!

ATOS Gruppe

Der Standort Heidelberg ist Gründungsklinik der ATOS Kliniken. In den letzten Jahren entwickelte sich aus den ATOS Klinken die ATOS Gruppe. Sie ist zu einer starken Klinikgruppe heran­ gewachsen, bestehend mittlerweile aus neun Kliniken an sie­ben Standorten in ganz Deutschland

Klinik Fleetinsel Hamburg, 2017 MediaPark Klinik Köln, 2019 Orthoparc Klinik Köln, 2017 Orthopädische Klinik Braunfels, 2016 Main Klinik Frankfurt, 2021 Klinik Heidelberg, 1991 Klinik Stuttgart, 2019 Klinik München, 2008 Starmed Klinik München, 2017